In unserem Leben sind wir häufig gestresst, aktiv und hetzen von einem Termin zum nächsten. Diese aktive Energie wird im Yoga als Yang bezeichnet. Unser Körper kommt auf Dauer nicht mit dieser aktiven Phase zurecht und wir fühlen uns matt, erschöpft oder niedergeschlagen.

Um einen Ausgleich dafür zu schaffen ist es wichtig, dem Körper (und Geist) einen Ausgleich anzubieten in Form von Yin-Energie. Als Yin werden alle ruhigen, entzerrenden und stressreduzierenden Maßnahmen bezeichnet. Vielen ist Yin-Yoga ein Begriff.

Beim Yin Yoga dringt man in die tiefliegenden Gewebeschichten vor und dehnt Sehnen, Bänder und Faszien. Um dies zu erreichen, hält man beim Yin Yoga die Posen besonders lange. Dabei unterstützt man seinen Körper und polstert empfindliche Bereiche. Ich arbeite beim Yin Yoga immer mit Kissen, Polstern und Decken.

Die Dehnung beim Yin Yoga erfolgt nur zu 80 % - also keine komplette Dehnung die mit Schmerzen verbunden ist.

Mit Hilfe des Yin Yogas werden Blockaden gelöst und es können Schmerzen vor allem im Rücken gelindert werden. Die meisten Schmerzen kommen von Verspannungen oder verklebten Faszien.